Fibromyalgie / Fibromyalgiesyndrom

Was ist Fibromyalgie, was ist das Fibromyalgiesyndrom?

Fibromyalgie ist eine Schmerzerkrankung, bei der ein wandernder Schmerz alle Muskeln und Gelenke des Körpers befällt. Die Ursache der Fibromyalgie ist unbekannt, es wird davon ausgegangen, dass diese beispielsweise durch chronische Entzündungen (ausgelöst durch Infektionserkrankungen), starke Stressbelastung, Wachstumsprobleme oder Traumata entsteht. Nach offizieller Einschätzung ist Fibromyalgie pharmazeutisch behandelbar, aber nicht heilbar. Die chirurgische Methode Dr. Bauer kann Fibromyalgie heilen.

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Das FMS ist eine organische, körperlich bedingte Erkrankung. Die Verklebung der betroffenen Durchtrittstellen der anatomischen Trias Arterie-Vene-Nerv führt zu einer in ihrer Intensität wechselnden Behinderung der Reizleitung der kleinen Nerven. Diese Behinderung wird als nozizeptiver Reiz registriert und als Schmerz repräsentiert. Die Deafferentierung führt zur Entlastung der überlasteten Schmerzschwelle (die nicht herabgesetzt ist, sondern von Reizen überflutet). Sie nimmt ihre Funktion wieder auf. Das Schmerzgedächtnis läuft – da es nicht mehr von pathologischen Afferenzen gespeist wird – wie ein aufgezogenes Uhrwerk aus.

Depression nicht die Ursache der Fibro, sondern eine Folge

In der Regel wird der Name der Krankheit abgekürzt und von «Fibro» gesprochen. Spezielle Medikamente, die gezielt gegen Fibro wirken, gibt es nicht. Verordnet werden in der Regel Schmerzmittel, Antidepressiva, Muskelrelaxantien, manchmal auch Drogen. Oft wird eine multimodale Therapie als Kombination verschiedener Ansatzpunkte vorgeschlagen.

Ebenso wie die Ursachen der Erkrankung (Ätiologie) als unbekannt gelten, sind auch die Mechanismen und die Entwicklung der Fibro (Pathogenese) unbekannt. Wie jede Krankheit beeinflusst auch Fibro den psychischen Zustand des Erkrankten. Aus diesem Grunde findet man bei langen Verläufen mit vielen – oft fehlgeschlagenen – Therapieversuchen in der Regel eine depressive Reaktion beim Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden kann. Nach einiger Zeit infolge Gewöhnung reagiert viele Patienten weniger auf die Antidepressiva, und bei Dosiserhöhung kann dies sogar zu einem Umkehreffekt mit Selbstaggression führen. Dabei kann es zu Kurzschlusshandlungen kommen, sogar Suizide sind möglich. Depression und auch das Müdigkeitssyndrom sind aber nicht die Ursache der Fibro, sondern Folgen, deren Behandlung nicht die Fibro beseitigt.

Es ist sinnvoll, die Fibro vom Fibromyalgiesyndrom zu unterscheiden. Bei letzterem kommt zum wandernden Fasermuskelschmerz ein Bündel an vegetativen und funktionellen Symptomen, sogenannten Nebensymptomen, hinzu. Dazu gehören Schwellungszustände, Allergien, Kopfschmerzen, Migräne, Schluckbeschwerden, Stimmverlust, orofacialer Schmerz, Morgensteifigkeit, Augenprobleme, schwankende Sehschwäche (keine Brille passt auf Dauer), Mitralklappendysfunktion (Herzkatheterindikation weitet sich aus), Panik, Tremor, Schweissausbrüche, Depressivität, Zukunftsangst, Hashimoto-Unterfunktion der Schilddrüse, Menstruationsstörungen, Rückenschmerzen, Schulter-Arm-Schmerz, Probleme beim Gehen, Reizblase, Reizdarm (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

Natürlich wird ein Patient kaum sämtliche Symptome auf einmal aufweisen, aber schon erste Symptome wie die Abnahme an Konzentration (zum Beispiel ein Buch lesen können), das Nachlassen der Erinnerung, die Zunahme der Müdigkeit, weisen jedoch darauf hin, dass es sinnvoll ist, weitere Symptome aus der obigen Liste zu suchen, um eine Diagnose stellen zu können.

Die Krankheitsphasen

Die erste Phase der Fibro kann sich über Jahrzehnte erstrecken. Der älteste Patient der Praxis Dr. Bauer hatte 60 Jahre lang Schmerzen, die ab dem 6. Lebensjahr als Wachstumsschmerzen begannen. In der ersten Phase nehmen die Schmerzen zu, es besteht aber keine Diagnose für die Krankheit. Meist werden alle anderen Krankheiten mit ähnlichen Symptomen abgeklärt, bevor die Diagnose Fibro gestellt wird. Phase zwei der Krankheit besteht darin, dass alle klassischen Behandlungsmethoden probiert werden. Da diese aber lediglich auf die Linderung der Schmerzen oder der Behandlung einer Depression (fälschlicherweise als ursächlich für die Fibro betrachtet) ausgerichtet sind, können sogar Suizidgedanken entstehen. Erst in der dritten Phase sind die Patienten bereit, sich mit alternativen Methoden auseinanderzusetzen, nachdem eben die klassischen Wege ausgeschöpft sind. Eine frühzeitige Abklärung eines Schmerzsyndroms verschafft ihnen nicht nur Gewissheit in der Diagnose, sondern macht auch eine effiziente und effektive Hilfe nach der Methode Dr. Bauer möglich.